AG Rudow Vorstand Kämpf besuchte 48 Stunden Neukölln

25.06.2017 08:54 von Stephanus Parmann

Gemälde von PESCH

„Ich bin überwältigt von der Qualität und der Vielfalt der Kunst, die hier zu sehen ist“, betont Andreas Kämpf, der 1. Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow) nach einem Besuch des Festivals 48 Stunden Neukölln. Kämpf war der Einladung der Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gefolgt und unternahm auf dem Festival eine VIP-Tour, wo er unter anderem auch Kontakte zu anderen Geschäftsleuten, die im Bezirk agieren, knüpfen und vertiefen konnte. 

Auch Rudow ist auf dem international gefeierten Kunstfestival vertreten mit dem Künstler PESCH (in der Lokalität „ Endophina in der Elsenstraße 52). Er ist heute persönlich vor Ort anzutreffen (12.00 - 14.00 Uhr), um mit Besuchern über seine Werke zum diesjährigen Festival-Thema „Schatten“ zu sprechen.

Bis heute, dem 25. Juni 2017, präsentiert die 19. Ausgabe des Kunstfestivals 48 STUNDEN NEUKÖLLN rund 1.200 Künstlerinnen und Künstler an mehr als 250 Orten. Besucher sind unter dem diesjährigen Festivalthema „Schatten“ auf eine Reise zu spannenden künstlerischen Positionen des größten freien Kunstfestivals Berlins eingeladen. Außerdem öffnen rund 60 Projekträume und Ateliers in Nord-Neukölln ihre Touren und präsentieren ihr Programm. Führungen in deutscher, englischer und italienischer Sprache sowie geführte Touren für Gehörlose bieten Einblicke in die lebendigen Kieze und in Kunst- und Kulturorte Neuköllns.

http://48-stunden-neukoelln.de/de/events?category=26

 Zentrale Ausstellungsorte

Im dezentralen Kunstfestival führt der Parcours vom 4.Untergeschoss eines Kellergewölbes bis zum 5. Obergeschoss über einem Parkhaus: Während des Festivals wird in Führungen die Ausstellung Out of the Dark im Kellerlabyrinth unter der ehemaligen Kindl-Brauerei in Führungen zugänglich gemacht. Sechs Licht- und Klanginstallationen bespielen die eindrucksvollen Gewölbe im 4. Untergeschoss. Die Arbeit Ghost Rider von Janine Eggert und Philipp Ricklefs konfrontiert die Besuchenden mit einem Rauchring von etwa zwei Metern Durchmesser, der durch das Kellergewölbe schießt. Ulrich Vogl präsentiert mit Newsroom eine Installation aus rotierenden Schatten. Marc Klee realisiert ein verwirrendes System kinetischer Laserstrahlen.

Die Ausstellung „Into the Light“ im 5. Obergeschoss des Parkhauses an der Ganghoferstraße 12. Wiederum vereint Arbeiten von 48 Künstler, die das Festivalthema „Schatten“ aufgreifen und dekonstruieren. Bildende Kunst, Performance und Urban Art werden gleichberechtigt präsentiert.

Where am I? fragt die Serie von Schwarzweißfotografien der Künstlerin Luciana Salemi, in denen sich Menschen wie anonyme Schattenwesen im öffentlichen Raum verlieren. Eine Gruppe von 14 Künstlerinnen aus Kaliningrad reflektiert die Lebenssituation in einer peripheren Randlage zwischen Europa und Russland. Sabrina Schneid lädt dazu ein, mit Schatten zu interagieren.

Angeschlossen ist dieser Ausstellung das Urban-Art-Festival WE!48, das auf dem Alfred-Scholz-Platz zu Interaktion und professionellem Live-Painting einlädt. Aber auch der Richardplatz ist wieder mit Attraktionen vertreten.

Ein neuer Ausstellungsort ist in diesem Jahr die Friedhofskapelle auf dem St. Thomas-Friedhof im Körnerkiez. Thematisch dem Ort angepasst, geht es hier um das Schattenreich und um Leben und Tod. Steigt man in den Eiskeller der ehemaligen Kapelle hinab, trifft man auf die lebensgroßen Figuren Schatten der Vergangenheit der Künstlerin Barbara Duisberg. Die

Detaillierte Informationen zum Festival-Programm gibt es online unter

http://48-stunden-neukoelln.de

Unser Tipp: Einen Ort aussuchen und einfach losgehen. Überall liegen Festival-Zeitungen aus,  die ausgiebig Events und Orte beschreiben. Diese sind außerdem mit 48 Stunden Neukölln-Fahnen gekennzeichnet.

 

 

 

 

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