Baubeginn für sichere Radinfrastruktur auf der Hermannstraße

12.10.2021 18:32 von Redaktion

Foto: S.P.

Wie die Abteilung Tiefbau des Bezirksamtes mitteilt, werden voraussichtlich am 18. Oktober die Arbeiten für eine sichere Radinfrastruktur auf der Neuköllner Hermannstraße beginnen. Neu markiert werden eine Radspur beziehungsweise eine gemeinsame Busspur sowie neue Lieferzonen für das Gewerbe an der Hermannstraße. Die neue Radspur werde an vielen Stellen durch Poller abgesichert. Auf Höhe der Schierker Straße entstehe eine zunächst provisorische Mittelinsel, so der Pressesprecher des Bezirksbürgermeisters Christian Berg.

Ab dem 18. Oktober soll zunächst ab der Glasower Straße in Richtung Norden die Markierung für die neue Radspur sowie die neuen Lieferzonen bis zur Leinestraße aufgebracht werden. Anschließend folge die Markierung in entgegengesetzter Richtung. Die Markierungsarbeiten seien witterungsabhängig. Im Anschluss an die Markierungsarbeiten sollen auf weiten Teilen der Hermannstraße Poller zur Absicherung der Radspur gebaut werden. Das Parken sei künftig in den betroffenen Bereichen der Hermannstraße nur noch zwischen 17.00 und 7.00 Uhr erlaubt. Von 7 Uhr morgens bis um 17.00 Uhr am Nachmittag werden die bisherigen Parkflächen überwiegend als Lieferzonen ausgewiesen.

Die Ampel (Lichtsignalanlage) am südlichen Zugang des U-Bahnhofs Leinestraße werde abgebaut; die temporäre Baustellenampel an der Kreuzung Thomasstraße bleibe bis zur Installation einer finalen Ampel bestehen. Die Markierungs- und Baumaßnahmen werden weitgehend als Tagesbaustelle erfolgen. Dadurch werde es immer wieder zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Arbeiten sollen einige Wochen dauern, das hänge maßgeblich vom Regen in den kommenden Wochen ab und könne daher nicht vorhergesagt werden, so Berg.

Für Bezirksbürgermeister Martin Hikel ist die Radinfrastrukturmaßnahme „ein wichtiges Signal für mehr Miteinander im Verkehr. Sie sei nötig für einen sicheren Radverkehr und biete gleichzeitig mehr Übersicht für den Autoverkehr auf der bislang uneinheitlichen Führung mit anderthalb Spuren. „Auch wenn der Weg bis zur fertigen Anordnung sehr zäh war – heute bin ich einfach nur glücklich, dass es losgeht. Und dann setzen wir uns zeitnah an die Planung für das nächste Stück bis zum Hermannplatz“, so Hikel.

Zurück