Das Museum des Lebens Private Erinnerungskultur aus Neukölln

19.05.2021 15:12 von Redaktion


Wenn ein Mensch stirbt, lebt er in der Erinnerung seiner Angehörigen, seiner Freundinnen und Freunde weiter. Im „Museum des Lebens“ werden anhand von Fotografien, Dokumenten und Gegenständen die Lebenswege und Schicksale von zehn Verstorbenen erzählt, deren Leben eng mit Neukölln verbunden war. Auf eindrückliche Art und Weise werden die hinterlassenen Dinge der Personen präsentiert, die während ihres Lebens nie im Scheinwerferlicht öffentlicher Aufmerksamkeit standen. Sensibel komponierte Hörstücke begleiten die Besucher durch die Inszenierungen der Nachlässe von Burak Bektaᶊ, Jusef El-Abed, Zeynel Abidîn Han, Roland Krüger, Marianne Laskowski, Uwe Lieschied, Willi Mielke, Pieter Pannekoek, Petra Pluschke und Elisabeth Rosenthal. „Das Museum des Lebens“ würdigt das Leben dieser Menschen in ihrer jeweiligen Besonderheit.

Der Begleitband „Das Museum des Lebens. Private Erinnerungskultur aus Neukölln“, herausgegeben von Udo Gößwald im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln, (ISBN 978-3-944141-26-8) kann für 18,90 € (Schutzgebühr) im Museum erworben werden. 

Die Anzahl der Besucher im Museum ist aufgrund des Infektionsschutzes im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie begrenzt. Für den Museumsbesuch kann über die Website des Museums ein Zeitfenster gebucht werden unter http://museum-neukoelln.de/#/(auf der Startseite rechts unten) oder telefonisch bei der Besucherbetreuung von Montag bis Sonntag von 11 – 17 Uhr unter 030/627 277 716 anmelden. Auch die ständige Ausstellung „99x Neukölln“ kann wieder besichtigt werden. Sie wurde gründlich renoviert und mit einem neuen Lichtsystem versehen. Zudem sind die Texte aktualisiert und der gendergerechten Sprache angepasst. 

Die Öffnung der Ausstellungen steht unter Vorbehalt der weiteren
Pandemieentwicklung.  

Veranstalter: Museum Neukölln, Alt Britz 81, 12359 Berlin 
Öffnungszeiten: täglich 10.00 - 18.00 Uhr 
Verantwortlich: Dr. Udo Gößwald, Tel. 030 / 627 277 727 
info@museum-neukoelln.de 
www.museum-neukoelln.de

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