Schutzmasken für Neukölln Traditionsunternehmen packt mit an

24.03.2020 15:12 von Stephanus Parmann

Das Neuköllner Unternehmen Kieback&Peter, angsiedelt am Tempelhofer Weg 50, spendet mehr als 4.000 OP-Masken an das Bezirksamt Neukölln. Sie sollen im Gesundheitsamt, im Jugendamt und im Vivantes Klinikum Neukölln eingesetzt werden.

Die Schutzmasken wurden heute durch den Geschäftsführer Christoph Paul Ritzkat an das Gesundheitsamt übergeben und werden von dort weiter verteilt. Im Jugendamt werden sie unter anderem im Kinderschutz eingesetzt, wo ein persönlicher Kontakt mit den Familien unersetzlich ist. Außerdem erhält die Neuköllner Tee- und Wärmestube einen kleinen Vorrat, um die Arbeit mit wohnungslosen Menschen fortführen zu können. Ein großer Teil der Spende geht an das Klinikum Neukölln.

Die Spende zeige: „Neukölln hält zusammen. Das ist das wichtigste Signal, das wir in diesen Zeiten geben können“, betonen Bezirksbürgrmeister Hikelund Gesundheitsstdtrat Falko Liecke. Die aktuelle Lage treffe viele Unternehmen sehr schwer, so auch das Traditionsunternehmen Kieback&Peter, das seit 1927 in unserem Neukölln ansässig ist und heute 1.400 Menschen auf der ganzen Welt beschäftige, so Hikel und Liecke weiter. In dieser Lage auch an den Bezirk und die vielen Neuköllnerinnen und Neuköllner zu denken, zeuge von echter Größe.

OP-Masken eignen sich nur eingeschränkt zum Eigenschutz, tragen aber außerhalb des klinischen Einsatzes in erheblichem Umfang zum Abbau von Verunsicherung bei. Sie ersetzen jedoch keinesfalls die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Die Beschäftigten des Bezirksamtes Neukölln achten bei allen unvermeidbaren Kontakten darauf, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. So tragen alle dazu bei, die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

 

 

 

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