Spende für Neuköllner Schwimmbär überreicht

15.01.2022 17:49 von Redaktion

Foto: SPhoto

Die gute Nachricht im neuen Jahr vorweg: Das Neuköllner Erfolgsprojekt „Neuköllner Schwimmbär“ konnte auch während der Coronazeit bislang seine hervorragende Arbeit fortsetzen. Die zweite gute Nachricht: Das fünftägige Kursangebot innerhalb einer Projektwoche für Kinder am Ende der 2. Klasse zur Wassergewöhnung und zum Angstabbau vor dem Wasser mit dem Ziel, die Kinder auf den regulären Schwimmunterricht in der 3. Klasse vorzubereiten, verläuft auch zu Coronazeiten in sicheren Bahnen, was die Ansteckungsgefahr betrifft. Darauf wies Frank Müller hin. Er ist Betriebsmanager bei der Therme Group, einem internationalen Unternehmen, das in den Bereichen Freizeit, Gesundheit, Kultur, Sport sowie in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Freizeitanlagen tätig ist. Müller verwies hinbezüglich dessen auf eine aktuelle Studie des „Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Energie, Komfort und Gesundheit in Gebäude“ hin. Die Studie ermittelte das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen und kommt zu dem Ergebnis, dass die Ansteckungsgefahr in einem Hallen-Schwimmbad mit 50 Prozent Belegung in etwa so hoch ist wie das Ansteckungsrisiko in einem Supermarkt bei 80 Prozent Belegung und mit Maske. Es liegt bei nur 1,1, Prozent und ist demnach sehr niedrig. Im Falle des Schwimmbärprojekts verringert es sich weitaus mehr, da die Kurse, die im Kombibad Gropiusstadt stattfinden, die große Schwimmhalle nicht im entferntesten ausfüllen. Dort traf sich Müller am 13. Januar mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport Karin Korte, der Regionalmanagerin der Berliner Bäderbetriebe Julia Köppen sowie den Schwimmlehrerinnen Daniela von Hoerschelmann (seit 2017 Vorsitzende des Vereins Neuköllner Schwimmbär) und Nicole Hilarius, um eine weitere gute Nachricht zu überbringen. Frank Müller füllte vor Ort einen symbolischen Scheck in Höhe von 2500 Euro aus und übergab ihn an das Team. Auf die Frage, wie er auf die Idee kam, gerade das Projekt Neuköllner Schwimmbär zu unterstützen, antwortete er, dass man zunächst einen Berliner Verein unterstützen wollte, aber er nicht wusste, welchen Verein. Also fragte er einen in Berlin ansässigen Bekannten. Der wiederum hatte einen guten Draht zur Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey. Also fragte Müllers Bekannter sie um Rat und bekam die Antwort: Neuköllner Schwimmbär. Müller wiederum habe sich das Projekt genau angeschaut und sei zu dem Schluss gekommen: der Neuköllner Schwimmbär ist ein unterstützenswertes Projekt. „Der Verein hat mir sehr gefallen, ein beispielhaftes Projekt“. Und er ergänzte mit Blick auf Daniela von Hoerschelmann: „Wir behalten Sie im Auge“. Müller betrachtet es schließlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Nichtschwimmerquote zu senken, wozu auch Unternehmen einen Beitrag leisten können. Neben Hoerschelmann und Hilarius bedankten sich auch Bezirksbürgermeister Hikel und Korte für die Spende. Dass die Spende bestens angelegtes Geld ist, zeigt auch der Rückblick auf das Jahr 2021 des Vereins. In acht Ferienwochen, einer Schwimmbärwoche und der Unterstützung des Vereins Neuköllner Schwimmbär für das Schulschwimmen, konnten 2021 mehr als je 600 Seepferdchen und Bronzeabzeichen, rund 100 Silberabzeichen und auch 25 Goldabzeichen abgenommen werden. Im Schulschwimmen unterstützte der Verein 14 Neuköllner Schulklassen und blickt hier auf eine gute Erfolgsbilanz: Inzwischen haben knapp 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler bereits das Seepferdchen erschwommen! „Darauf sind wir sehr stolz, aber das geht nur im Team“, sagt Hoerschelmann und dankt den „Trainerinnen- und Trainerbärchen“ Dennis, Yannick, Finni, Eren, Emre, Dominik, Felix, Leonie, Norina, Vivi, Lili, Julia, Nina, Liska, Melina den „Assistenzbärchen“ Manuela, Sanja, Mariel, Merle, Lotte, Nico, Erik, Vanessa, Manuela, Claire, Emma, Lisa den Promotionbärchen Susie, Regina und Uschi, dem „Check-in-Oberbärchen“ Claudia, den „Wasserballbärchen“ Eric und Philip und allen weiteren Unterstützern und Förderern. Ihr Dank geht ebenfalls an die Sportjugend Berlin, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familien sowie der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Somit freut man sich beim Neuköllner Schwimmbär auf die Projekte in 2022.

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