St. Martin im Britzer Garten

27.10.2017 07:57 von Stephanus Parmann

Die Nächte werden kalt - St. Martin teilte seinen Mantel mit einem Armen

Kinder pilgern mit Laternen zu St. Martin. Fotos. Stephanus Parmann

Wenn die Dämmerung am 11. November den Britzer Garten ins Dunkel taucht, antworten Tausende Laternen mit ihrem bunten Lichtern und Geschichten erklingen vom Heiligen Martin von Tours und seinen Taten. Dargeboten werden sie von der Legendenerzählerin Birgit Hägele. Danach berühren mehrere Berliner Chöre aus der Umgebung mit ihren  schönen Liedern die Herzen der Menschen.

Während es allmählich dunkel wird, pilgern Jahr für Jahr unzählige Kinder mit ihren Eltern vom nördlichen Seeufer hin zur  lodernden Feuerstelle an der großen Spiel- und Liegewiese und folgen St. Martin, der auf einem Ross reitend sie mit seinem Gefolge sicher dorthin geleitet. Der Mariendorfer Bläserkreis empfängt die Ankommenden mit traditioneller Blasmusik, und jedes Kind bekommt vom Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e.V." den traditionellen Weckmann, ein Hefegebäck überreicht.

Jetzt, wo es bitterkalt wird, ist es gut, an jene zu denken, die ohne Obdach sind und Hilfe brauchen, um den nahenden Winter zu überstehen. St. Martin ist Vorbild. Er teilte im Jahr 334 am Stadttor von Amiens mit dem Schwert seinen Mantel und gab die eine Hälfte einem Bettler.

Traditioneller St. Martinstag im Britzer Garten

 11. November 2017 von 16.30 bis 18.30 Uhr

Festplatz am See und Spiel- und Liegewiese

Eine Veranstaltung des Förderkreises „Freunde des Britzer Gartens e.V.“

 

 

 

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