Tennenfest der CDU war gut besucht

13.06.2015 08:48 von Stephanus Parmann

Gestern Abend kamen mehr als Hundert Besucher zum traditionellen Tennenfest der CDU auf den Landhof von Werner Mette am Buckower Damm. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten neben lokaler Politpromininez auch einige Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Rudow.

Bei bestem Sommerwetter feierten die Besucher des diesjährigen Tennenfest fröhlich bis in die späten Abendstunden. An den vielen Biertischgarnituren konnte man bei Bier vom Fass, Schampus und ausgezeichneten Weinen gut feiern. Wer wollte, konnte auch eine Neuköllner Besonderheit mit nach Hause nehmen: Auf dem Hof gab es Bilder zu erstehen, gemalt vom Neuköllner Urgestein, Frank Zander.

Wie gewohnt hielten die anwesenden Politiker ihrer Reden an die Gäste kurz, stellten sich aber den Fragen der Bürger in Einzelgesprächen. Reden hielten die CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer, der MdA Robbin Juhnke sowie der stellvertretende Bezirksbürgermeister Neuköllns und Kreisvorsitzende der CDU-Neukölln, Falko Liecke. Sie berichteten aus ihren Bereichen, was derzeit auf der Agenda steht: Das reichte über Themen wie die Homo-Ehe, die Vorratsdatenspeicherung bis hin zum Cyberangriff auf den Deutschen Bundestag, der den Bundestagsabgeordneten ernste Sorgen bereitet, wie Christina Schwarzer berichtete. Sie jedenfalls kann das eindeutige Nein zur Homo-Ehe, das Robbin Juhnke vertritt, nicht teilen, gab sie bekannt. Dem Kreisvorsitzenden der CDU, Falko Liecke, brennt bekanntlich die Kofptuchgeschichte auf den Nägeln. Er wird darüber morgen in der Sehitlic Moschee am Columbiadamm mit dem Bundesjustizminister Heiko Maas, Winfriede Schreiber, ehemalige Leiterin des Verfassungsschutzes Brandenburg und der betroffenen Juristin und Bloggerin Betül Ulosoy diskutieren. Mehr dazu unter: http://www.sehitlik-camii.de/  Lieckes Position: „Außerhalb von Behörden und öffentlichen Ämtern können Frauen wie Männer tragen was sie wollen. Aber wenn sie in der Funktion des deutschen Staates auftreten, muss religiöse und politische Zurückhaltung gewahrt werden“.

Nach den kurzen Reden gab es also noch genug Zeit, um bei Mittelmeersommertemperaturen zu essen, zu trinken und zu feiern.   

Landwirt Werner Mette ist einer der wenigen noch von der Landwirtschaft lebenden Bauern in Berlin, der, wie ein Blick in die Stallungen zeigt, stets das Außergewöhnliche liebt. So gibt es auf dem Hof auch schon einmal ein Hängebauchschwein oder Schweine der Kreuzung aus Schwäbisch-Halleschen und rotem Wollschwein, Ziegen, Schafe und einiges mehr zu sehen. Hübsch anzusehen sind auch Mettes ungarische Steppenrinder, ein vom Aussterben bedrohtes Haustier mit beeindruckenden Hörnern, die viele Berliner kennen, weil sie Bauer Mettes Strohballenfest an der Ecke Gerlinger Straße/ Buckower Damm besuchten. Für die Stadtkinder, die zum Tennenfest kamen, gab es also jede Menge zu bestaunen und zu erfahren, viele denken ja mittlerweile, dass das Fleisch in der Kühltruhe wächst, um es pointiert zu formulieren.

Mettes Erdbeerfeld

Ab sofort. Ort: Bauer Mettes Erdbeerfeld am Querweg in Großziethen

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https://www.facebook.com

Kontakt: Bauer Mette, Buckower Damm 205, Telefon 030 / 6 04 16 04

 

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