Umsonst & Draußen Sommer im Park

12.06.2019 07:25 von Stephanus Parmann

Immer tolle Stimmung bei den Sommerkonzerten im Körnerpark Foto:(c) Stepohanus Parmann

Von Juni bis Ende August können Sie jeden Sonntag um 18 Uhr auf dem Vorplatz der Galerie im Körnerpark ein Konzert hören. Die Konzertreihe „Sommer im Park – umsonst und draußen“ präsentiert die Vielfalt der hauptstädtischen Musikwelt –  Sounds von Klassik bis Jazz & Blues und Rock sind zu hören, wobei der Akzent in diesem Jahr auf Weltmusik sitzt. Toll an den vom Bezirksamt Neukölln uner Leitung des Trompeters Paul Schwingenschlögl oraganisierten Konzerten ist natürlich auch, dass der Eintritt bei allen Konzerten frei ist.  

Sonntag, 23. Juni, 18 Uhr
Gleichwiederda
In traditioneller Sextett-Besetzung spielen die drei Musiker und drei Musikerinnen ihre eigenen Kompositionen und Arrangements, mit- und auch mal gegeneinander, frei fließend bis hart groovend. Harmonie passt hier genauso ins Konzept wie Reibung. Anke Lucks – Posaune; Steffen Faul – Trompete; Alexander Beierbach – Tenorsaxofon; Fee Stracke – Klavier; Berit Jung – Kontrabass; Christian Marien – Schlagzeug.

Sonntag, 30. Juni, 18 Uhr
Dulce Amargo
Die international besetzte Flamencogruppe „Dulce Amargo“ wurde 2001 in Berlin gegründet und tritt seither mit großem Erfolg in Theatern, Kulturzentren und auf Festivals auf. Der Name der „Compañía Flamenca Dulce Amargo“
(auf deutsch „bittersüß“) ist Programm: Die Gruppe zeigt Flamenco in den vielen Facetten seiner Ausdrucksmöglichkeiten, dramatisch oder heiter, traditionell oder modern.

Sonntag, 7. Juli, 18 Uhr
Caldonias Lost Lovers
Im klassischen Bluesrock Trio-Format erkunden die erfahrenen Musiker Helge Marx (Bass), Emanuel Hauptmann (Schlagzeug) und Rainer Bachmann (Gesang/Gitarre) diverse Spielarten des Blues. Dabei spannen sie einen Bogen von Bluesklassikern über eigene Stücke bis hin zu Ausflügen in verwandte und benachbarte Genres. In diesem Sinne: “Let the good times roll!”

Sonntag, 14. Juli, 18 Uhr
Plejaden Suite
Diesmal ist eine Komposition in ihrer Gänze zu hören. Treibende Grooves, farbenreiche Harmonien und sensible melodische Passagen sind der Stoff, aus dem die neun Sätze der Plejaden Suite beschaffen sind. Das von Paul Schwingenschlögl komponierte Werk basiert auf dem Sternbild der Plejaden und den Legenden der griechischen Mythologie, die sich darum ranken. Jeder Satz ist einem der Sterne gewidmet, und hinter jedem Stern steht eine mythische Figur, der ein bestimmter Charakter und ein bestimmtes Schicksal zugeschrieben wird. Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn; Antonis Anissegos – Klavier; Denis Stilke – Schlagzeug; Kubi Kubach – Kontrabass; Ronnie Rocket – Gesang.

Sonntag, 21. Juli, 18 Uhr
Nova fliegt zum Mond
Das Berliner Quintett, das sich dem Street Swing und der Balkan Musik verschrieben hat, vereint verschiedenste Beats und Sprachen zu einer wilden und vor allem tanzbaren Fusion. Die vier Jungs um die Sängerin Nova spielen hauptsächlich Musik aus ihrem aktuellem Album „Potion“. Nova Campanelli – Gesang; Luis Eckenberger – Sopransaxofon; Magnus Grubbe – Schlagzeug; Murat-Deniz Akgül – Gitarre; Falko Behrens – Kontrabass.

Sonntag, 28. Juli, 18 Uhr
Fuente Pública
Die Stücke der siebenköpfigen Berliner Gruppe „Fuente Pública“ (zu deutsch: “öffentliche Quelle”) sind Klangbilder, in denen Elemente aus Folk, Jazz und Klassik mit traditionellen Musikstilen wie Klezmer, Son Cubano und Flamenco verschmelzen. In unterschiedlicher Besetzung besteht „Fuente Pública“ seit sechs Jahren. Ilya Kozlov – Klarinette, Saxofon; Mathias Schütz – Violine; Arndt Sprenger – Gitarre; John Yelling – Bass; Andreas Richter – Percussion; Benni Grebert – Percussion, Hang, Berimbau; Hans Lassen – Gitarre, Mandoline, Tres Cubano.

Sonntag, 4. August, 18 Uhr
Ananda Dhara
Die Musik von “Ananda Dhara” bewegt sich zwischen Weltmusik, Fusion und indischem Funk. Die Klänge der indischen Flöte treffen auf elektrische Gitarre, Schlagzeug, Bass und Stimme. Elemente aus dem Jazz, dem bengalischen Folk, Rock und Blues tänzeln miteinander und verschmelzen zu einem eigenen, mitreißenden Sound. Apurba Biswas – Gesang, Harmonium; Babua Pahari – Bansuri, Harmonoka, Didgeridoo; Devon Elaschuk – Gitarre; Martin Talir – Bassgitarre; Stephan Bots – Schlagzeug.

Sonntag, 11. August, 18 Uhr
Mi Solar
Die internationale Salsa-Band spannt einen weiten Bogen von traditioneller bis hin zu moderner kubanischer Musik, wagt innovative Arrangements lateinamerikanischer Klassiker und überrascht mit rasanten Eigenkompositionen: Salsa und Timba treffen auf Pop, Funk, Hip Hop und Latin-Jazz und verschmelzen dabei zu einem eigenen weltmusikalischen Sound. Mayelis Guyat – Gesang; Jotham Bleiberg – Trompete, Gesang; Thibault Falk – Klavier; Maike Scheel – Bass; Florian Schade – Congas, Percussion; Walter Martinez – Timbales, Schlagzeug; Hendrik Liefrink – Guiro.

Sonntag, 18. August, 18 Uhr
Das Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester
Seit mehr als zwei Jahrzehnten bezaubert das “Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester – Der Grindchor” sein Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum, nicht nur bei Live-Gigs, sondern auch bei zahlreichen Auftritten in Funk und Fernsehen. Ursprünglich bei den Andenhirten Südamerikas beheimatet, handelt es sich bei der Nasenflöte um ein Instrument, das austretende Luftverwirbelungen als künstlicher Kanal zwischen den Hohlräumen des Rachens und der Nase mit einer schmalen Öffnung schneidet. Das Repertoire reicht von sentimentalen Schlagern über Rockklassiker bis zu Synthie-Hits und Arbeiterkampfliedern.

Sonntag, 25. August, 18 Uhr
The Roots of Rock Band
Mit großer Spielfreude, Hingabe und in eigenen Interpretationen spielt diese Band speziell ausgesuchte Rock-Songs aus den Sechzigerm, Siebzigern und Achtzigern. Seit 2018 ist der Sänger und Mundharmonikaspieler Jonny Richter neuer Frontman der Band. Das Publikum erwartet eine musikalische Zeitreise mit erfrischenden und emotionalen Songs. Alles in allem Blues-Pop-Rock vom Feinsten! Die Band hat für dieses Konzert exzellente Gastmusiker
eingeladen: Di W Hope – Gesang, Paul Swing – Flügelhorn, Paul Griesbach
- Tenorsaxophon.

Sonntag, 1. September, 18 Uhr
Anatolian Jazz Orchestra
Das elfköpfige Orchestra interpretiert traditionelle anatolische Melodien in komplett bearbeiteten und harmonisierten Jazz-Arrangements. So entsteht eine spannende Fusion der einzigartigen Melodien und Metrik der türkischen Volksmusik mit den zupackenden Sounds und Grooves einer Big Band – ein Dialog zwischen Musiktraditionen unterschiedlicher Provenienz, in dem sich beide Kulturen wieder finden.

 

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