Von Glasfluss bis Bronzeguss – Kunstwerke im HAUS der BILDUNG

25.08.2021 11:08 von Stephanus Parmann

Fotos der Kunstwerke: © Jürgen Schmidt

Im Amtssitz der Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Boddinstraße 34, gibt es seit dem 23. August vier Hörstationen, die auf drei baugebundene Wandbilder und eine Bronzebüste aufmerksam machen. Alle vier Kunstwerke, entstanden zwischen 1985 bis 1994 befinden sich auf der Etage der Otto-Suhr-Volkshochschule. Sie stehen noch in keinem Kunstführer, sind jedoch einzigartige Zeugnisse des künstlerischen Schaffens von Dozentinnen und Dozenten und ihren Kursteilnehmenden. Dabei handelt es sich im Einzelnen folgende Werke:

Station 1. Professor Otto Suhr, Bronzebüste von Karla Gänßler, 1994 . Station 2. Kunst zum Mitmachen von Bürgern für Bürger, Mosaik im Treppenhaus von Ilsebill Zintel und Helge Wütscher, 1989. Station 3. Neukölln, Gemeinschaftsarbeit eines Emailkurses unter Leitung von Elisabeth Rothe, 1988. Station 4. Selbstportraits vor dem Schmelzofen Gemeinschaftsarbeit eines Emailkurses unter Leitung von Elisabeth Rothe, 1985.

„Ich freue mich, dass wir heute im kleinen Rahmen die Hörstationen einweihen konnten“, sagte Bezirksstadträtin bei der Begehung. „Mit dieser sinnlich erfahrbaren Aneignungsform setzen wir neue Maßstäbe beim Kennenlernen unseres Dienstgebäudes als „hidden place“. Ich bin stolz, dass wir in meinem Verwaltungssitz dieses moderne Kommunikationsangebot geschaffen haben“, so Korte weiter. Nun also können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und Besucherinnen und Besucher im Vorübergehen die Entstehungsgeschichte der Kunstwerke kennenlernen. Dazu dienen Karten mit qr-codes, die den den Weg zum Hörerlebnis weisen. Die Hörstücke sind auch auf berlin.de unter folgendem Link abrufbar:

https://www.berlin.de/vhs-neukoelln/projekte/hoerstationen/

Das Projekt „Kunstwerke im Haus der Bildung – Von Glasfluss bis Bronzeguss“ ist ein vom Bezirksamt Neukölln, Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur realisiert worden. Die Projektleitung hatte Bärbel Ruben inne, für Recherche und Text zeichnet Angelika Reichmuth. Entstanden 2021.

 


Zurück