Wunschbaum im Rathaus - Neukölln schenkt Kindern ein Lächeln

02.12.2020 22:32 von Stephanus Parmann

Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Wunschbaum

„Seit mehreren Jahren haben wir die Möglichkeit einer Vielzahl von Kindern zu Weihnachten ein Lächeln zu schenken, indem Geschenkpaten ihnen einen Wunsch erfüllen. Die Zusammenarbeit erfolgt mit verschiedenen Berliner Rathäusern und sozialen Einrichtungen, wie Kindertagesstätten, der Berliner Krebsgesellschaft und dem Kinderhospiz Berliner Herz“, sagt Fayez Gilke vom Verein „Schenk doch mal ein Lächeln“. Er ist zugegen, als Bezirksbürgermeister Martin Hikel die ersten Sterne an den Wunschbaum im Rathaus Neukölln anbringt, der am Eingang gegenüber dem Neuköllner Informationscenter steht.

Kinder basteln oder malen ihre Wünsche auf Wunschsterne. Mit diesen wird dann der Weihnachtsbaum geschmückt und die Geschenkepaten können sich anonym einen Geschenkewunsch vom Baum pflücken. Bis zum 11. Dezember haben die Neuköllner noch Gelegenheit, Sterne zu pflücken, die Geschenke zu besorgen und im Rathaus auch unverpackt zwischen 10:00 und 14:00 Uhr im Zimmer A 008 oder zwischen 14:00 und 18:00 Uhr und an der Pforte abzugeben. Vor Heiligabend werden die Geschenke dann an die Eltern der Kinder verteilt. Die Wünsche dürfen maximal 25 Euro kosten. So sollen auch Kinder aus sozial schwachen Familien ein Geschenk zu Weihnachten bekommen. Neben den Wunschpaten wird die Aktion von Firmen unterstützt, die nun von der Neuköllnerinnen und Neuköllner erfüllt werden können. Zum wiederholten Mal unterstützt in diesem Jahr die SPD Fraktion Neukölln den gemeinnützigen Verein „Schenk doch mal ein Lächeln“, der mit der Wunschbaumaktion Kindern aus zahlreichen Einrichtungen in Neukölln Wünsche erfüllt, die ansonsten wohl keine Weihnachtsgeschenke erhalten. „Es ist leider nicht in allen Neuköllner Familien eine Selbstverständlichkeit, dass zu Weihnachten Geschenke gemacht werden können. Auch wenn die Wünsche anonym erfüllt werden, bringt der Wunschbaum die Menschen aus unserem Bezirk zusammen“, freut sich Bezirksbürgermeister Hikel und hofft auf konkrete nachbarschaftliche Solidarität und rege Beteiligung auch in diesem Jahr. 

 

 

 

 

 

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