AG Rudow zu Besuch bei Bezirksbürgermeister Hikel

05.05.2018 18:22 von Stephanus Parmann

Gestern besuchte der Vorstand der Aktionsgemeinschaft Rudow den neuen Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Neuköllner Rathaus und beglückwünschte ihn in seinem neuen Amt. Zugleich stellte sich der AG Rudow Vorstand vor und sprach mit Hikel über verschiedenste Themen. In angenehmer Atmosphäre ging es thematisch unter anderem um den  Wirtschaftsstandort Rudow, die Streckenführung des 171er Busses, die Verlängerung der U7 zum BER, die Weihnachtsbeleuchtung und um fehlende Papierkörbe in Alt-Rudow. Dabei stellte sich heraus, dass Hikel die pragmatische Politik Giffeys fortsetzt. Einig ist man sich, dass der Bus 171 weiter durch Alt-Rudow fahren soll, um ein Verkehrschaos an der Rudower Spinne zu verhindern. Einigkeit herrscht auch darüber, dass die U7 verlängert wird, mit einer Haltestelle im so genannten Frauenviertel Rudows. Dafür hat Hikel bereits kurz nach seinem Amtsantritt am 6. April den Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld Dr. Udo Haase besucht. „Die Metropole Berlin wächst. Deshalb müssen wir über die Stadtgrenzen hinaus denken. Die Verlängerung der U7 ist ein elementarer Baustein für die wachsende Stadt, um den Verkehr im Großraum Berlin zukunftsfähig zu machen“, betonte Hikel. Um das zu verwirklichen, ziehe man weiterhin mit der AG Rudow sowie mit den Bezirksbürgermeistern von Schönefeld, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schönefeld sowie der Stadtentwicklungssenatorin Lompscher (Die Linke) an einem Strang. Einen Fortschritt dazu habe es bereits am 20.02. auf dem Dialogforum Airport Berlin-Brandenburg gegeben, wo gemeinsam beschlossen wurde, dass die U7-Verlängerung bis zum BER kommen soll. Mit einem Antrag forderte das Dialogforum die Länder Berlin, Brandenburg und den Bund dazu auf, das Konzept für eine zukunftssichere Verkehrsanbindung des Hauptstadtflughafens voranzubringen. Am Rande einer Veranstaltung  zum Thema „Zukunft Stadtgrün in der Gropiusstadt“ freute sich Hikel heute über bekannt gewordene neue Pläne der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für die Grünen). Sie wolle eine Machbarkeitsstudie für die Verlängerung der U7 in Auftrag geben, teilte Hikel uns mit. Was die Beibehaltung der Streckenführung des 171er Bus anbelangt, werde sich Hikel in etwa zwei Wochen bei einem Treffen in der Senatsverkehrsverwaltung bei Frau Günther für die Beibehaltung der Streckenführung durch Alt-Rudow einsetzen. Nach Ansicht von Hikel ist dies gerade durch den Neubau der Seniorenfreizeitstätte und der Stadtteilbibliothek in Alt-Rudow geboten.  Der Bezirk stehe hier hinter der AG Rudow.  Der Bezirk unterstütze die AG Rudow gemäß seinen Möglichkeiten auch weiterhin bei der Weihnachtsbeleuchtung. Dafür wurden bereits 10.000 EUR Projektmittel bewilligt, die allerdings an den Kauf von Beleuchtung gebunden sind. Für  die Aufstellung von Abfallbehältern im Straßenraum ist die Berliner Stadtreinigung zuständig. Falls es Engpässe in Alt-Rudow gäbe, so Hikel, sei es hilfreich, dies beispielsweise fotografisch zu dokumentieren, um die BSR von der Notwendigkeit größerer Kapazitäten zu überzeugen.

 

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