Fantastische Frühlingsmeile

15.05.2012 14:17 von Stephanus Parmann

Und wieder kamen tausende Besucher

Die Rudower Frühlingsmeile ist und bleibt ein Highlight im Kalender des Berliner Südens. Obwohl in diesem Jahr das Wetter nun gar nicht mitspielen wollte und es mitunter recht kühl war, strömten am ersten Maiwochenende zigtausende Menschen gutgelaunt durch Alt-Rudow und erfreuten sich an dem vielfältigen Festangebot. Statt mit offenem Hemd und Sonnenbrille kamen die Meilenbesucher eben im Trenchcoat, mit Pullover oder warmer Jacke zur Beach Party, die von der nunmehr 20jährigen Blisse Gartenbau GmbH wunderschön aufgebaut wurde. Palmen, ein Blumenmeer und ein Diskjockey, der heiße Platten mit Stimmungsmusik auflegte, standen Pate für den Frühling und die kommende Urlaubszeit. Wenige Meter später traf der Besucher auf ein mittelalterliches Gasthaus, vor dem ein Dudelsacksolist aufspielte oder ein Jongleur seine akrobatischen Kunststücke zeigte. Das war neu auf der Meile, besonders der Humor der mittelalterlichen Gaukler kam bei Jung und Alt gut an. 

Stets von einer Kinderschar belagert wurde der Schminktisch. Wer will schließlich nicht einmal Spiderman sein oder Prinzessin, um dann auf dem Pferd am Karussell mit der Zuckerwatte in der Hand seine Runden zu drehen, damit das Publikum einen bewundert?  Bestens kam auch das Fahren auf dem Modellauto bei den Jüngsten Meilenfans an. Der  Truck Modellbau Club 88 e.V. Berlin demonstrierte, welche Lasten ein Modell-LKW  bewältigen kann, Kleinkinder auf dem Hänger zu transportieren schaffen die locker.   Zwischen all den Ständen mit Bratwurst, Nackensteaks, Knoblauch-Spezialitäten, Champignonpfannen und anderen Kulinaria mehr, präsentierten viele gemeinnützige Vereine ihre Angebote. So war beispielsweise der TSV Rudow mit seiner Judo-Abteilung zu Gast. Auch Berlins erfolgreichster Schwimmverein, die SG Neukölln, Maler der Ateliergemeinschaft Rudow und der Berliner Carneval-Verein 1968 waren auf der Meile vertreten. Die jungen Judo-Sportler zeigten gar vor der großen Bühne ihr Können mit einer Judo-Show. Das war ebenso aufregend wie der Auftritt der Tanzgruppen des Carneval-Vereins, dessen Gruppen bei Tanzwettbewerben heftig Preise einheimsen, wie die Moderatorin auf der Bühne kundtat. Natürlich hallten beim Can Can der älteren Tänzerinnen die Pfiffe der Männer durch Rudows Gassen!

Geprägt war die Meile auch durch den Auftritt der Handwerksfirmen der Region, die ihre Produktneuheiten präsentierten oder praktisch demonstrierten, was gutes Handwerk ist. So zeigte Uhrmacher Klaus Klimach, wie der Fachmann prüft, ob und zu welchem Grad eine Armbanduhr wasserdicht ist. Zusammen mit Sport Kujawa und mit Augenoptik S. Brandt feiert Klimach sein 25jähriges Jubiläum am Standort Alt-Rudow, wo während der Meile auch Shopping möglich war und ausgiebig genutzt wurde. 
Zu guter Letzt sorgten die vielen Bands mit Live-Musik, mit Rock & Pop und Schlager für die richtige Stimmung und bewegten die Menschen zum Tanzen, zum Mitschunkeln oder zum Mitsingen.
Während das eine Meilenfest gerade vorüber ist, wird bereits das kommende geplant.
Am 1. und 2. September heißt es Vorhang auf für die Rudower Septembermeile 2012. Wie immer veranstaltet von der Aktionsgemeinschaft Rudower Geschäftsleute.

Stephanus Parmann

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