Gertrud Scholz – eine Neuköllnerin in der Revolution 1918/19

19.02.2019 18:49 von Stephanus Parmann

Foto: Stephanus Parmann

Während der Revolution 1918/19 entstehen in den Betrieben, Kasernen und Kommunen spontan gewählte Arbeiter- und Soldatenräte. Als einzige Frau sitzt Gertrud Scholz, die Frau des Neuköllner MSPD-Vorsitzenden Alfred Scholz, im sonst männerdominierten Neuköllner Arbeiter- und Soldatenrat.
 Bei weitem war Gertrud Scholz jedoch nicht die einzige Frau, welche eine aktive Rolle in der Novemberrevolution 1918/19 spielte. Wer waren diese Revolutionärinnen? Woher kamen sie? Welche Rolle spielten sie? Und was wurde aus ihnen in der Weimarer Republik? Am Beispiel der Autobiografie der Sozialdemokratin Gertrud Scholz beleuchtet die  Rudower Frauengeschichtsforscherin Claudia von Gélieu die Ereignisse der Novemberrevolution 1918/19 aus der Perspektive der Frauen.
 
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Revolution! Neukölln 1918/19“ des Mobilen Museums Neukölln und ist entgeltfrei.
 

Lesung, Vortrag und Diskussion mit Claudia von Gélieu


Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:00 Uhr, Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin
 


Anmerkung zum Foto: Gertrud Scholz (stehend) neben ihrem Ehemann Alfred Scholz, dem späterenBeziskbügermeister vonNeukölln, Theateraufführung des Neuköllner Alberteinstein-Gymnasiums. Foto: Stephanus Parmann

Museum Neukölln

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