Kunst ist trumpf - PESCH

23.04.2019 10:26 von Stephanus Parmann

Rudows bekanntster Maler PESCH bricht eine Lanze für die Kunst. „Kunst ist Trumpf“ lautet das Motto der neuen Ausstellung, die ab 2. Mai im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zu sehen ist. 

PESCHs Bilder schockieren nicht offensichtlich. Schon weil sie durch seine „naiv“ anmutende Malweise und oberflächlich betrachtet, nicht die Schwere des Lebens repräsentieren. Das ist ein Kontrast, der bei ihm bewusst als Mittel eingesetzt wird. Was auf den ersten Blick in hellen und bunten Farbtönen harmlos und witzig daherkommt, verstört mitunter auf den zweiten Blick und stimmt zutiefst nachdenklich und traurig. Der Kontrast ist bei PESCH stets Programm, mit dem er es immer wieder und von neuem schafft, die Betrachter seiner Bilder mit einem lachenden und weinenden Auge zurückzulassen. So setzen sich die Kontraste um Arm und Reich, Alt und Jung, Fülle und Mangel in uns derart fort, dass es manch sensibler Seele nach dem Betrachten der Bilder erscheinen mag, dass sich der Gegensatz von Himmel und Erde auflöst und uns der Himmel auf den Kopf fällt, wenn wir weiter nichts gegen das Unheil in der Welt tun, als nur bloß zuzuschauen. Doch der Künstler ermutigt uns stets auch, am Gestalten unserer Welt mitzuwirken.  Auch diese Ausstellung ist wieder geprägt vom fantastischen Realismus des Rudower Malers. So geben die Themenkomplexe Mensch und Natur, Skurriles, politisch Aktuelles... schon eine Richtung vor. Auch die Liebe darf nicht fehlen. Vor allem Farbe in vollen Zügen! Die Ausstellung wird von Kulturstadträtin Karin Korte und der Leiterin des Fachbereichs Kultur und Dr. Katharina Bieler eröffnet. Die Vernissage wird von der Willy Wombat Band musikalisch begleitet.

„KUNST ist TRUMPF“

PESCH

Datum: 02.05.2019 um 18.00 Uhr Ort: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Foyer, Bat-Yam-Platz 1 12353 Berlin (U 7 Lipschitzallee, Bus 373)

Ausstellungsdauer: 02.05.2019 – 15.06.2019

 

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