Neukölln macht Schule. 1968-2018

08.05.2018 09:53 von Stephanus Parmann

Neue Clayschule -Innenperspektive / Abb.: Staab Architekten

1968 wird mit der Walter-Gropius-Schule in Neukölln die erste integrierte Gesamtschule der Bundesrepublik eröffnet. Architektur und Pädagogik setzen Maßstäbe für eine substanzielle Demokratisierung von Schule. Die neue Ausstellung des Museums „Neukölln macht Schule 1968-2018“ zeigt anhand von ausgewählten Schulen, wie sich die schulische Praxis in den vergangenen fünfzig Jahren verändert hat und mit welchen Herausforderungen sie im heutigen Neukölln konfrontiert sind. Eröffnet wird die Ausstellung am  17. Mai um 19.00 Uhr von der Schul- und Bildungsstadträtin Karin Korte. Mit ihr zusammen könenn die Ausstellungsbesucher Platz nehmen am Schülerpult, im Lehrerzimmer, im Schülercafé, auf dem Sofa der Schülervertretung oder am Besprechungstisch im Zimmer des Direktors. Um bedeutsame Entwicklungen in dieser Zeit aus der Perspektive der jeweiligen Akteure darzustellen, wurden neun räumliche Inszenierungen gewählt. Der thematische Schwerpunkt liegt besonders auf Reformansätzen, die dazu beigetrugen, dass Schüler durch eine dem einzelnen Kind zugewandte Pädagogik selbstständig lernen können und das Selbstvertrauen erhalten, in heterogenen Gruppen miteinander umzugehen. Ausstellung und Begleitpublikation wollen zur Diskussion darüber anregen, welche Defizite und Probleme in den Schulen existieren und welche Perspektiven es für die Zukunft des Lernens gibt.

Zur Ausstellung erscheint der dritte Band zur Schulgeschichte Neuköllns: Udo Gößwald (Hg.): Neukölln macht Schule. 1968–2018. Berlin 2018, 280 Seiten. ISBN 978-3-944141-21-3

Ausstellung vom 18.5. bis 30.12.2018

Eröffnung: Donnerstag, 17.5. 2018, 19.00 Uhr

im Museum Neukölln, Alt-Britz 81 in 12359 Berlin

Die Ausstellung wird im Beisein von Bildungs- und Schulstadträtin Karin Korte eröffnet.

 

 

 

 

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