NOCH BIS 17.12. Krippenausstellung Rudower Heimatverein

14.12.2017 10:47 von Stephanus Parmann

Auf kleinstem Raum bergen sie den ganzen Zauber der Weihnachtsgeschichte, bringen Kinderaugen zum Leuchten und berühren die Herzen der Erwachsenen – Weihnachtskrippen. Auch die 91. Ausstellung des Rudower Heimatvereins mit dem TitelVon Krippen bis zum Kinderspielzeug“ wird sicher wieder viele Freunde finden. Wer sich die Ausstellung anschauen will, kann dies noch am Wochenende tun. Es lohnt sich, denn jede der gezeigten Krippen aus aller Welt ist mit viel Liebe zum Detail gefertigt worden. Zu sehen sind Krippen aus allen Kontinenten der Erde, so unter anderem aus Peru, Korea, den Phillipinen und Tschechien, um nur einige Länder zu nennen. Auch an Spielzeug hat die Ausstellung einiges zu bieten. So wird manch ein älterer Besucher sicher ein Spiel entdecken, das er schon mit seinem Großvater spielte.   

Der Brauch, zu Weihnachten Krippen aufzustellen, ist seit langem verbreitet und geht auf bildliche Darstellungen des Frühchristentums zurück. In dieser Zeit war Jesu in der Futterkrippe zu sehen und im Stall zu Bethlehem standen ein Ochse und ein Esel. Was gänzlich fehlte, ist die Figur der Maria. Sie erscheint mit der Figur des heiligen Josef erst bei mittelalterlichen Krippen, so das Online Lexikon Wikipedia in Berufung auf das Wiener Dommuseum. Um das Jahr 500 herum gab es bildliche Darstellungen der Geburt Jesu, auf denen die drei Weisen aus dem Morgenland erscheinen. Sie bringen Jesu Geschenke mit. Die Krippengestaltung basiert zumeist auf einer Kombination der Darstellungen der Evangelisten Matthäus und Lukas. So treten in den Krippendarstellungen nacheinander die Hirten (Lukas) sowie die Sterndeuter, Magier, Weisen oder die drei Könige (Matthäus) auf. Die Darstellung der Krippe im Stall, in welche Maria das Kind legt, weil sie und Josef keinen Platz in einer Herberge fanden, geht auf das Lukasevangelium zurück. Bei Matthäus ist nur von einem Haus, in dem sich das Kind befand, die Rede.

Die 91. Ausstellung des Rudower Heimatvereins  ist noch bis zum 17. Dezember in der Alten Dorfschule in Alt-Rudow 60 zu sehen, samstags und sonntags 10.00 bis 16.00

Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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