Richtfest für die Bibliothek in Alt-Rudow

10.03.2018 13:01 von Stephanus Parmann

Neukölln baut Bildung heißt ein Slogan des Bezirksamts. Umgesetzt wird er unter anderem mit dem Bau der neuen Stadtteilbibliothek in Alt-Rudow 45, deren Richtfest am 8. März unter großer Beteiligung der Rudower gefeiert wurde. Mit Blumensträußen begrüßt wurden Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und die neue Bildungsstadträtin Karin Korte (beide SPD) vom Vorstand der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow). So überreichte Andreas Kämpf, umgeben von etlichen Fernsehkameras und Fotojournalisten den beiden Damen die Blumen und wünschte Ihnen in ihren Ämtern viel Kraft, um weiterhin Gutes für die Menschen im Lande und im Bezirk zu tun. Tags zuvor zeichnete sich ab, dass Frau Giffey mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Amt der Bundesfamilienministerin nominiert wird, von daher waren die Medien so stark vertreten. Nach der Blumenübergabe hielten Giffey und Korte Reden zum Bibliotheksbau und seiner Bedeutung für die Rudower. 

Die top-moderne Bibliothek ist für mehr als 70.000 Besucher im Jahr gedacht. Dabei wird mit mehr als 150.000 Entleihungen im Jahr gerechnet, so Giffey. Sie entwickelte den Plan für eine Bibliothek im Zentrum Rudows und trug Sorge dafür, dass die marode Seniorentagesstätte, die dafür abgerissen wurde, auf dem Grund der Alten Dorfschule Rudow ein neues zukunftsweisendes Gebäude erhält.

Das vom Architekturbüro Wieland Vajen entworfene Bibliotheksgebäude wird mit drei Geschossen und einer Nutzfläche von 570 m² Platz für ein vielfältiges Medienangebot und moderne Medienausleihe bieten. In diese Nutzfläche integriert sind Bereiche für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Lese- und Arbeitsplätze. Es bietet außerdem ausreichend Raum für ein erweitertes Bildungs- und Veranstaltungsangebot für Jung und Alt. Das könnte in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Schulen, der Volkshochschule, der Musikschule und weiterer Institutionen wie der AG Rudow oder dem Verein Alte Dorfschule abgestimmt werden. Schön ist, dass es ein Lesecafé mit Lesegarten geben wird, das zum Verweilen einlädt. Außerdem steht das Lesecafé für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung, was Rudow in Sachen Kultur noch attraktiver werden lässt. Insgesamt wird die neue Stadtteilbibliothek das Ortsteilzentrum mit seiner Vielfalt an Geschäften, Dienstleistern und medizinisch-therapeutischen Versorgern noch attraktiver machen und nachhaltig stärken. Korte freute sich als Rudowerin sehr, beim Richtfest der Stadtteilbibilothek zugegen zu sein und wies als Bildungsstadträtin noch auf eine schöne Neuheit der Bibliothek hin: Hier gibt es einen „Windfang“, wo auf unbürokratische Weise rund um die Uhr Bücher zurückgegeben werden können.

Die von Wieland Vajen entworfene Bibliothek hat ein Bauvolumen von rund 1,8 Millionen Euro und wird zusammen mit der geplanten neuen Seniorentagesstätte, der Alten-Dorfschule Rudow sowie dem Evangelischen Gemeindezentrum ein weiterer schöner Ort im Zentrum Rudows, wo Menschen sich begegnen, sich informieren, austauschen und lernen.

 

 

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