Siegesserie des TSV Rudow Berlin hält an

01.03.2013 22:42 von Redaktion

Am 18. Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga Nord gelang den Damen des TSV Rudow Berlin der fünfte Sieg in Folge. Vor 107 Zuschauern in der Sporthalle Adlershof besiegten die Hauptstädterinnen das Team vom SCU Emlichheim in 95 Minuten mit 3:1 Sätzen (21:25, 25:22, 25:14 und 25:19).

Der erste Satz war hart umkämpft. Weder die Gastgeberinnen aus Rudow noch die Gäste aus Emlichheim konnten sich einen klaren Vorteil erspielen. Viele Punkte resultierten eher aus Fehlern des Gegners. In die zweite technische Auszeit gingen die Berlinerinnen mit einem Rückstand von vier Punkten (12:16). Sie konnten aber noch bis zum Spielstand von 21:23 herankommen. Emlichheim ließ aber nichts mehr anbrennen und verwandelte seinen ersten Satzball nach 23 Minuten zum 25:21 Satzsieg.

Ab dem zweiten Satz spielten die Rudower Damen von Trainer Jürgen Schier wesentlich druckvoller. Starke Aufgaben stellten die Annahme der Gäste vor größere Probleme. Die Folge: Die Emlichheimerinnen unter Trainer Michael Lehmann kamen im Zuspiel und Angriff nicht richtig zum Zuge. Gleich zu Beginn konnten die Berlinerinnen über 5:1 und 10:5 ein kleines Punktepolster aufbauen. Das aber schmolz bis zum 11:10 wieder zusammen. Im weiteren Verlauf blieb es wieder sehr eng. Jedoch konnte diesmal der TSV Rudow Berlin mit Ingke Weimert seinen ersten Satzball nutzen und sich mit 25:22 den Satzausgleich erarbeiten.

Im dritten Satz zeigten die Rudowerinnen einen starken Willen und setzten den Gegner mehr und mehr unter Druck. Im Annahmeverbund wurden viele gegnerische Angriffe entschärft und das Passspiel klappte. Katharina Kummer verteilte die Bälle für Rudow sehr variabel und setzte damit insbesondere ihre Außenangreiferinnen Sarah Hoppe und Nina Böttcher gut in Szene. Diese nutzten ihren Vorteil und waren mit harten Schlägen und mit platzierten Legern erfolgreich. Über 8:3 und 16:10 zogen die Berlinerinnen davon. Hatte sich der gegnerische Block auf die Außenangreiferinnen eingestellt, wurde kurzerhand ein schneller Ball über die Mittelblockerinnen Ingke Weimert und Carina Maaß gespielt, die sich dann oft gegen einen Einerblock durchsetzten. Zum Ende des Satzes überzeugte Alina Gottlebe-Fröhlich mit einer sehr starken Aufschlagserie und zwei Assen! Nach 22 Minuten gewann der TSV Rudow Berlin diesen dritten Satz deutlich mit 25:14.

Bis zur zweiten technischen Auszeit – 16:14 aus Sicht der Gastgeberinnen – verlief der vierte Satz wieder recht ausgeglichen. Die Emlichheimerinnen versuchten mit harten Angriffsbällen die Gastgeber aus Rudow in Bedrängnis zu bringen. Der starke Wille, dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben zu wollen, setzte jedoch auf Rudower Seite nochmals Kräfte frei. Ein sehr beweglicher, schneller Abwehrriegel war in der Lage viele Bälle zu erreichen und damit im Spiel zu halten. Und Sarah Hoppe entwickelte sich in diesem Satz zur Punktesammlerin: Ob die Linie entlang, oder diagonal, oft schloss sie erfolgreich ab. Im letzten Drittel dieses entscheidenden Satzes bauten die Gegnerinnen aus Emlichheim deutlich ab. Alle Angriffsversuche blieben am starken Block der Berlinerinnen hängen. So fanden die Emlichheimerinnen keine Mittel mehr, die Damen aus Rudow noch in Bedrängnis zu bringen. Nina Böttcher war es dann vergönnt, den sich ihr bietenden ersten Matchball mit einem longline geschlagenen Angriff zum 25:19 Satzgewinn und damit zum 3:1 Sieg zu verwerten.

Der Lohn für diesen Teamgeist ist ein 5. Tabellenplatz für Rudow mit 22:14 Punkten und durchaus dem Blick nach oben. SCU Emlichheim und der USC Münster II auf den Plätzen vier und drei sind bei noch verbleibenden vier Spieltagen in Reichweite.

Nedim Tekin

Foto: TSV Rudow/Volleyball

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