Nikita Afnasjew tritt bei Rudow liest auf

03.03.2018 (12:00)

Foto: © Sooresh Fezoni

Mit Nikita Afanasjew beginnt der zweite Tag der 7. Ausgabe von Rudow liest, dem Lesefest, das vom 2. bis zum 4. März rund um Alt-Rudow stattfindet. Afanasjew ist den Tagesspiegel-Lesern bekannt als Reporter, auch bei Poetry Slams hat er sich einen Namen gemacht. Als Reporter hatte er bislang Erfolg, 2015 wird ihm der Deutsche Reporterpreis verliehen, außerdem wurde er nominiert für den Axel-Springer- sowie den Henri-Nannen-Preis. Nun stellt Afanasjew im Rahmen von Rudow liest seinen am 26. September 2017 bei Voland & Quist erschienenen Debütroman „Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt“ an einem wirklich ungewöhnlichen Leseort vor. Gelesen wird um 12.00 Uhr auf dem Rudower Wochenmarkt in der Prierosser Straße.

Der erste Roman des 1982 in Tscheljabinsk in der Sowjetunion geboreren Afanasjew handelt von einem Maler, der nicht zu Potte kommt. Schließlich hat Jakob Ziegler seit zwei Jahren kein Bild mehr fertig gestellt. Nun ist er ist genau dreißig Jahre, neun Stunden und siebzehn Minuten alt, als er zum ersten Mal Post von sich selbst bekommt. Sein Freund Ben überreicht ihm den Brief, den Jakob einst selbst für den Fall geschrieben hatte, dass er mit dreißig seine Ziele noch nicht erreicht haben sollte. „Wenn ich das lese, bleiben mir drei Optionen: Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt“. Damit reift in dem Mann ohne Eigenschaften ein Plan, der die Leser in Atem hält, so jedenfalls ist der Tenor der ersten Kritiken, die online im Web zu finden sind.

 

Samstag, 03. März, 12.00 Uhr

Nikita Afanasjew

Banküberfall, Berghütte oder ans Ende der Welt, Voland & Quist

Veranstalter: diemarktplaner

Veranstaltungsort: Rudower Wochenmarkt, Prierosser Str., 12357 Berlin

...und hier das ganze Programm als PDF zum Download.

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